Burgenland radelt

mit Masterplan auf Kurs Richtung Klimaziele

Umweltlandesrätin Eisenkopf präsentierte am 18. Mai bei der Veranstaltung „Burgenland radelt in Mattersburg“ den Masterplan zur Steigerung des Alltagsradverkehrs und überreichte Mobilitätschecks an Gemeinden.

„Das Land Burgenland setzt zahlreiche Maßnahmen zur Förderung alternativer Mobilität im Hinblick auf die Erreichung der Klimaziele. Das Radfahren spielt dabei eine wichtige Rolle. Deshalb arbeiten wir intensiv daran, das Alltagsradfahren flächendeckend im Burgenland zu fördern. Mit dem Masterplan wurde eine wichtige Grundlage geschaffen, um das Burgenland auch bei den täglichen Wegen fit fürs Fahrrad zu machen“, so Eisenkopf.

Im Rahmen des INTERREG Projekts „SMART PANNONIA“ wurden als eine von mehreren Maßnahmen für 50 burgenländische Gemeinden kostenlos Mobilitäts-Checks erstellt, die die Ist-Situation in der Gemeinde darstellen, Verbesserungspotentiale aufzeigen und über Förderungen informieren. Teil des Projekts ist auch die Schulung von kommunalen Mobilitätsbeauftragten, mit der im Vorjahr begonnen wurde. Diese sollen künftig die Gemeinden in allen Mobilitätsbelangen beraten, als Schaltstelle zu den wichtigsten Akteuren in diesem Bereich (VOR, Abteilung für Verkehrsplanung oder Förderabwicklungsstellen) und als wichtige Multiplikatoren für dieses Thema fungieren.

Bereits im September hatten die ersten elf Gemeinden ihre Mobilitätschecks erhalten. Beim Radfest in Mattersburg gab es nun für weitere 20 Gemeinden die offizielle Übergabe der Mobilitätschecks. Als Dankeschön gab es für jede teilnehmende Gemeinde je zwei Laufräder für den Kindergarten. „Wir möchten die Jüngsten schon im Kindergartenalter an das Radfahren heranführen“, so Eisenkopf.

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