Kirchen

Katholische Pfarrkirche Hl. Nikolaus, Kobersdorf

Katholische Pfarrkirche Hl. Nikolaus, Kobersdorf Um 1700 war die Kirche mit Schindeln gedeckt und mit einem hölzernen Turm und zwei Glocken ausgestattet. Das jetzige Bauwerk wurde 1728 errichtet. In Höhenlage, von einer Wehrmauer mit Erdschanze umgeben, liegt die dem Hl. Nikolaus geweihte Kirche, ein baroker Bau mit ungegliedertem Nordturm, der einen steinernen Spitzhelm trägt. Der Holzaltar stammt aus der Bauzeit, der Aufbau wurde 1970 als Kopie des zerstörten Originals erneuert. Auch der Taufstein stammt aus dem 18. Jh., er wurde 1956 restauriert.

Evangelische Kirche, Kobersdorf

Evangelische Kirche, Kobersdorf Das Gotteshaus steht am Südende des Ortes, es wurde 1785 unter Kaiser Joseph II. als einschiffiger, flach geschlossener Saalbau errichtet und 1856 umgebaut. Es entstand der Ostturm mit achteckigem Obergeschoß und neogotischem Spitzhelm. Altar und Kanzel, in prunkvoller barocker Gestalt aus dem 17 Jh., sind Werke des Tiroler Bildhauers Albin, das Altarbild stammt aus dem Eremitenkloster Wandorf bei Ödenburg und wurde 1786 erworben.

Schlosskapelle, Kobersdorf

Schlosskapelle, Kobersdorf Die sogenannte "alte" Kapelle im Schloss gehört zum ältesten Bestand der ehemaligen Wasserburg. Bei der Restaurierung dieser Kapelle, die heute als Sankristei der "neuen" Schlosskapelle dient, kamen wertvolle gotische Fresken zutage, die um das Jahr 1400 datiert wurden. Der aus dem 18. Jh. stammende Marienaltar trägt das Wappen der Familie Esterházy.

Filialkirche Hl. Joseph, Lindgraben

Altar in Lindgraben Nach mündlicher Überlieferung soll bereits 1816 eine Kapelle errichtet worden sein, der später ein Turm angebaut wurde. 1926 wurde die Kapelle vergrößert. Chor und Sakristei wurden dazugebaut, der Turm wurde saniert. 1957 wurde vom akademischen Maler Michels aus Oggau das Altargemälde der Heiligen Familie sowie ein neuer Kreuzweg geschaffen. Die dritte Glocke wurde im September 1957 angekauft. Bei der Renovierung 1976 wurde das Altargemälde durch ein Bild des Heiligen Josef von Calasanz ersetzt. Bemerkenswert ist die ebenfalls barocke Schnitzfigur der Madonna aus dem 18. Jh.

Dreifaltigkeitskirche-Trinidadskirche, Oberpetersdorf

Dreifaltigkeitskirche-Trinidadskirche, Oberpetersdorf 1655 wurde die aufgelassene Pfarre Oberpetersdorf vom Grundherrn Kery in Kobersdorf errichtet. 1703 gründete man die katholische Pfarre Kobersdorf und Oberpetersdorf wurde zur Filiale. Die Kirche weihte man neu auf St. Johann den Täufer. Im Jahr 1963 wurde die Kirche durch Blitzschlag zerstört; nach Fertigstellung der Renovierungsarbeiten erfolgte im Oktober 1964 die Weihe und Segnung. 

1920 errichteten die evangelischen Bewohnern einen hölzernen Glockenstuhl und dieser wurde 1952 durch ein massives Bauwerk ersetzt. 1997 widmete man den Glockenstuhl zu einem historischen Schauraum um. Im Jahr 1971 wurde mit dem Bau eines evangelischen Gemeindezentrums begonnen, womit die Evangelischen ab dieser Zeit auch die langersehnte Kirche erhielten.

Katholische Filialkirche Hl. Johannes d. Täufer, Oberpetersdorf

Hochaltar der Katholische Filialkirche Hl. Johannes d. Täufer, Oberpetersdorf Die Romanische Wehrkirche wurde vor 1200 erbaut. Sie ist ein glatt verputzter Rechteckbau, der kleine Dachreiter stammt aus dem Jahr 1963 und hat die Funktion eines Glockenturmes. Über dem Altar befindet sich der Aufbau vom ehemaligen Hochaltar, ein kunstvoll geschnitztes und vergoldetes Werk aus dem 1. Viertel des 18. Jahrhunderts.

Inhalte
 Katholische Pfarrkirche Hl. Nikolaus
 Evangelische Kirche
 Schlosskapelle
 Filialkirche Hl. Joseph
 Dreifaltigkeitskirche-Trinidadskirche
 Katholische Filialkirche Hl. Johannes d. Täufer
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 Postkarte der katholischen Pfarrkirche Hl. Nikolaus